15 % Grenze bei den Hortplätzen für Langenhagen ist endlich wieder zurück genommen

Erinnern Sie sich? 2013 hatte der damalige Rat mit der Mehrheit der Stimmen der SPD und der Grünen beschlossen, dass alle Schulen in Langenhagen zu Ganztagsschulen ausgebaut werden müssen. Gleichzeitig wurde dazu festgelegt, dass die Anzahl der Hortplätze maximal 15% betragen darf.

Am Montag, den 21.08.2017 hat der Rat mit den Stimmen der CDU, der WAL, der BBL,  AfD sowie den Unabhängigen genau diesen Beschluss wieder aufgehoben. Einzig SPD, Grüne und die Linke stimmten dagegen und wollten ihr damalig beschlossenes Zwangsmodell für die Eltern weiter aufrechterhalten. Es wurde in der Diskussion sogar die Forderung laut, dass der Rat jetzt sofort die verpflichtende Zwangsumwandlung in Ganztagsschulen beschließen kann. Noch deutlicher kann man seine Ideologie nicht zu Tage tragen. 

Es ist anders gekommen und endlich haben die Eltern wieder eine Wahlfreiheit und können für sich bzw. Ihre Kinder eine eigene Entscheidung treffen. Nämlich, ob Sie Ihr Kind lieber auf einer möglichen Ganztagsschule, einer normalen Schule ohne Hortplatz anmelden oder ob Sie Ihre Kinder im Anschluss an die Schule in die Hände von ausgebildeten und engagierten Erzieherinnen geben und lieber im Hort unterbringen.

Die Vorteile eines Hortes liegen auf der Hand. Ganztagsschule heißt Ganztagsschule, weil es eine Schule ist. Und Schulen machen in den Ferien nun mal zu. Einzig geschickte Verhandlungen durch die Schulleitung und dem Einsetzen des zur Verfügung gestellten Geldes können eine 2 – wöchige Öffnung während z.B. der Sommerferien eventuell ermöglichen. Die Horte dagegen haben eine Schließzeit aber in den Ferien ansonsten offen, so dass die Kinder hier auch weiter betreut werden, während die Eltern arbeiten müssen und keinen Urlaub bekommen. In den Osterferien sind z.B. 14 Tage Schulfrei. Davon werden in einer Ganztagsschule aber möglicherweise nur 2 Tage durch Angebote und Öffnung abgedeckt. Das hilft vielen Eltern nicht immer weiter, da ja dann immer noch 12 Tage zur Betreuung der Kinder abgedeckt werden müssen, in denen die Ganztagsschule nicht zur Verfügung steht. Die Horte dagegen sind in der Regel offen.

Darüber hinaus ist das im Hort eingesetzte Personal immer voll ausgebildet. Hier hat man es mit Fachkräften und ausgebildeten engagierten Erzieherinnen zu tun, während in der Schule die Schulleitung sich um die Einstellung von geeignetem Personal selbst kümmern muss. Dabei hat die Schulleitung natürlich nur ein bestimmtes Budget und mit diesem muss man dann auskommen.  Wie weit man damit kommt und Wen man dafür bekommt hängt dabei auch immer vom Planungs-, Organisations- und Geldgeschick der Verantwortlichen ab. 

Wir haben damit eines unserer Wahlversprechen eingelöst und wir freuen uns, dass den Eltern endlich wieder genau die Wahlfreiheit offen steht, die Sie sich wünschen. Das ist Politik von Bürgern für Bürger oder von Eltern für Eltern.

 

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